Privatpilotenlounge

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00:00:02: Herzlich willkommen.

00:00:02: zur Mini-Serie.

00:00:04: Hast du schon gehört?

00:00:10: Diese Folge wird präsentiert von der Motorflugschule Egelzbach.

00:00:14: Offizieller Deutschlandpartner von Evionica, der audiovisuellen Lernplattform für angehende Piloten.

00:00:20: Den Link

00:00:21: findest Du in den Show

00:00:22: notes.

00:00:26: Moin hallo herzlich Willkommen zu hast du schon gehört?

00:00:29: Wir beginnen mit einer Nachricht aus Deutschland dies leider alles andere als erfreulich.

00:00:34: Der deutsche Flugzeughersteller Akila Aviation hat die Produktion seiner zweinsitzigen Flugzeuge am Standort Schönhagen bei Berlin eingestellt.

00:00:41: Betroffen sind die Modelle A-U-Elf und die vor allem in der Schul- und Privatfliegerei eingesetzt werden.

00:00:48: Bereits Ende August haben Zweiunddreißig der knapp vierzig Beschäftigten ihre Kündigung erhalten, das Unternehmen will sich offenbar zunächst auf die Versorgung mit Ersatzteilen beschränken.

00:00:58: Die Genehmigungen als Entwicklungs- und Herstellungsbetrieb sollen allerdings bestehen bleiben Und genau da wird es für die Flugzeughalter interessant.

00:01:05: Denn wer eine Akila besitzt oder in einer Flugschule betreibt stellt sich natürlich die Frage wie zukünftig und der langfristigen Unterstützung des Musters aussieht.

00:01:16: Dass die Produktionsgenehmigungen erhalten bleiben sollen, ist zumindest ein wichtiger Punkt eine Garantie für eine Wiederaufnahme der Fertigung.

00:01:23: ist das allerdings nicht bemerkenswert auch dass Akila die Flugzeuge offenbar bereits vor der eigenen Internetseite genommen hat?

00:01:30: Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens zu den Hintergründen lag zunächst nicht vor.

00:01:35: Für den deutschen Flugzeugbau ist das ein Rückschlag, denn mit Akila verschwindet vorerst einen weiteren Hersteller aus der aktiven Produktion, der gerade im Bereich moderner Schulungsflugzeuge eine Rolle gespielt hat.

00:01:59: Fehler erkennen und Revalidierungen im Blick behalten.

00:02:02: Für Motorflugzeuge, Helikopter, Segelflugzeige und Ballone Und nach den aktuellen Anforderungen des LBA weniger suchen Weniger rechnen Mehr Überblick!

00:02:13: Und für Hörerinnen und Hörern der Privatpiloten-Lounge gibt es ein besonderes Extra Du bekommst sechs Monate Capslock.ero Premium kostenlos im Wert von sechzig Euro.

00:02:23: Einfach über Caps Lock.ero schrägstrich privat Pilotenlaunch registrieren.

00:02:43: Eine weitere Meldung betrifft den französischen Flugzeughersteller Alexia Ergraf.

00:02:47: nach dem tödlichen Absturz eines zweisitzigen Elixierflugzeugs am ersten Oktober.

00:02:53: gibt es eine neue Erkenntnis der französischen Unfalluntersuchungsbehörde BEA.

00:02:57: Bei dem Unfall während eines Testfluges am Flugplatz Rochefort kamen zwei Werkspiloten ums Leben, die ermittler berichten dass ich während einer niedrige flogenen Platzrunde die linke Landeklappe vom Flugzeug gelöst hatte.

00:03:08: anschließend verlor die Besatzung die Kontrolle über die Maschine.

00:03:11: Der Rettungsschirm wurde zwar noch ausgelöst konnte sich aber aufgrund der geringen Höhe aber offenbar nicht mehr vollständig entfalten.

00:03:17: Die europäische Luftfahrtbehörde EASA hatte bereits unmittelbar nach dem Unfall mit einer Emergency Awareness Directive reagiert.

00:03:24: Damit wurde die gesamte Elixierflotte vor Leerophik mit einem Flugverbot belegt.

00:03:28: Betroffen sind sämtliche Serionummern des Musters, weltweit waren zu diesem Zeitpunkt ungefähr sechzig Maschinen gebaut und ausgeliefert worden.

00:03:35: Entscheidend ist allerdings dass die genaue Ursache für das Ablösen der Landeklappe bislang nicht geklärt ist, es wäre deshalb verfrüht daraus bereits einen konkreten Konstruktions- oder Fertigungsfehler abzuleiten.

00:03:46: Der Hersteller arbeitet nach eigenen Angaben mit den französischen Ermittlern zusammen.

00:03:50: für Flugzeuge und private Halter bedeutet die Situation vor allem eines solange die luftrechtlichen Beschränkungen bestehen dürfen die betroffenen Flugzeugen nicht einfach wieder eingesetzt werden.

00:04:00: gerade bei einem relativ jungen Flugzeugmuster ist das natürlich eine schwierige Situation.

00:04:05: gleichzeitig zeigt dieser Unfall wie wichtig eine konsequente technische Untersuchung ist, bevor eine Flotte wieder freigegeben wird.

00:04:11: Kommen wir zu einer technologischen Entwicklung die für die Sicherheit in der allgemeinen Luftfahrt eine erhebliche Bedeutung hat.

00:04:18: Garmin meldet das mittlerweile mehr als zweitausendfünfhundert Flugzeuge mit dem automatisch Notlandesystem Autoland ausgestattet sind.

00:04:26: Das System ist inzwischen von mehr als fünfzehn Flugzeugmodelle verfügbar.

00:04:30: dazu gehören ein motorige Kolbenflugzeug TurboProps und mittlerweile sogar zwei-strahlige BusinessJets.

00:04:36: Die Idee dahinter ist relativ einfach auch... wenn die Technik natürlich alles andere als einfach ist.

00:04:42: Wird ein Pilot während des Fluges handlungsunfähig, kann Autoland das Flugzeug selbstständig zu einem geeigneten Flugplatz führen und dort landen?

00:04:48: Das System übernimmt dabei nicht nur die Navigation- und den Anflug sondern auch die Kommunikation mit der Flugsicherung.

00:04:54: Nach der Landung kann sogar das Triebwerk automatisch abgeschaltet werden.

00:04:57: Passagiere können Autoland über einen speziellen Knopf aktivieren.

00:05:00: unter bestimmten Voraussetzungen erkennt das System Auch selbst wenn der Pilot nicht mehr reagiert.

00:05:05: Die erste Zulassung gab es im Mai die Piper M-Sixhundert SLS.

00:05:10: Mittlerweile gehört auch Zeros zu den Herstellern, Interessant ist außerdem, dass laut Garmin bereits fast zweihundertfünfzig Flugzeuge nachträglich mit Autoland ausgerüstet wurden.

00:05:22: Allerdings darf man daraus nicht schließen, das sich jedes ältere Flugzeug einfach mit einem solchen System nachrüsten lässt – die Integration ist technisch aufwändig und benötigt besondere Zulassung.

00:05:32: Zudem zeigt diese Entwicklung wohin die Reise geht.

00:05:35: Systeme, die früher allenfalls in hochpreisigen Flugzeugen denkbar waren, erreichen inzwischen immer weitere Bereiche der allgemeinen Luftfahrt.

00:05:43: Von der Avionics geht es jetzt zu einem Flugzeug, das vor allem für Piloten Interessantes die gerne auch Abseits großer Flugplätze unterwegs sind.

00:05:50: Der französische Hersteller daher hat die erste Kodiak neunhundert an europäische Kunden ausgeliefert.

00:05:56: Die neuen Besitzer sind Roland und Claudia Primus aus der Schweiz.

00:06:00: Das Paar hatte das Flugzeug Anfang Oktober im amerikanischen Sendpoint im Bundesstaat Eiderhoh übernommen.

00:06:05: Bislang waren die beiden mit Nazesna hundertzweiundachtzig unterwegs – Jetzt erfolgt also der Wechsel auf eine deutlich größere mit Turbinenantrieb.

00:06:13: Die Kodiak-Ninhundert ist ein einmotoriger Hochdecker, der für Reisen mit viel Gepäck und den Betrieb auf anspruchsvolleren Flugplätzen konzipiert wurde.

00:06:22: Die neuen Besitzer haben offenbar einiges vor.

00:06:24: neben Mountainbike-Reisen in die Alpen stehen unter anderem Ausflüge an die Ostsee und Skitouren in Grönland auf dem Programm.

00:06:31: Besonders interessant ist die künftige Heimatbasis des Flugzeugs.

00:06:35: Kodiack wird am Schweizer Flugplatz Bad Ragers stationiert.

00:06:38: dort ist die Piste gerade einmal vierhundertfünfundneunzig Meter lang.

00:06:41: Das zeigt, weshalb den Besitzern die Kurzstaateigenschaften der Maschine so wichtig sind.

00:06:46: Allerdings bedeutet eine kurze verfügbare Piste natürlich nicht dass man unter allen Bedingungen mit voller Beladung starten kann, Temperatur, Wind, Masse und Pistenzustand spielen weiterhin eine entscheidende Rolle.

00:06:57: Die Auslieferung ist jedenfalls ein wichtiger Schritt für daher denn damit ist die Kodiak-Nur in Hundert nun auch bei europäischen Privatkunden endlich angekommen.

00:07:06: Vorweg eine wichtige Information für alle Piloten die einen Powerflam-Flex verwenden es handelt sich um eine freiwillige Serviceaktion des Herstellers um ein behördlich angeordnetes Betriebsverbot.

00:07:19: Die Geräte dürfen nach Herstellerangaben weiterhin verwendet werden, wer betroffen ist kann das anhand der Seriennummer überprüfen.

00:07:27: Die Nachbesserung ist kostenlos einschließlich der Versandkosten.

00:07:30: Der Schweizer Hersteler Flam hat eine Serviceaktion für sein portables Kollisionswahngerät PowerFlam Flex gestartet.

00:07:37: Hintergrund sind Empfangsprobleme die bei Geräten aus den ersten Produktionschargen festgestellt wurden.

00:07:43: Konkret geht es um den Empfang auf auf der unter anderem ADSB-Signale übertragen werden.

00:07:52: Das Powerflamme Flex ist besonders bei Piloten interessant, die regelmäßig unterschiedliche Flugzeuge nutzen.

00:07:57: Denn anders als ein fest eingebautes System kann das Gerät mit seinem integrierten Akku und seinen Antennen einfach von einem Cockpit ins nächste mitgenommen werden.

00:08:06: Allerdings ist einen zuverlässiger Empfang natürlich entscheidend – schließlich soll ein Kollisionswaden-System andere Luftfahrzeuge rechtzeitig erkennen und den Piloten auf mögliche Konflikte aufmerksam machen.

00:08:16: Die kostenlose Optimierung betrifft den Empfang von ADSB, Mode S und Mode C Signalen.

00:08:21: Wer sein Gerät überprüfen lassen möchte, kann sich direkt an Flam wenden.

00:08:25: Die Bearbeitung soll nach Herstellerangaben ungefähr ein bis zwei Wochen dauern und grundsätzlich gilt natürlich auch mit funktionierenden Kollisionswarnungen.

00:08:33: Der Blick nach draußen bleibt dem VFR-Flug unverzichtbar.

00:08:37: Nicht jedes Luftfahrzeug wird von jedem elektronischen System

00:08:40: erkannt.".

00:08:41: Beim italienischen Flugzeughersteller Tecnam gibt es einen Wechsel an der Unternehmensspitze.

00:08:46: Giovanni Pascal Langer hat die Position des Chief Executive Officer übernommen und ist damit künftig für die operative Führung des Unternehens verantwortlich.

00:08:55: Sein Vorgänger Paolo Pascal Langer wechselt auf den Posten des Präsidenten.

00:09:00: Die Entscheidung wurde vom Verwaltungsrat einstimmig getroffen, die neuen Zuständigkeiten gelten bereits seit dem achten Oktober.

00:09:06: Damit übernimmt die dritte Generation der Familie Pascal die Leitung des traditionsreichen Unternehmens.

00:09:11: Tecknam hat seine Wurzeln im Jahr und gehört heute zu den bekannten Herstellern der allgemeinen Luftfahrt.

00:09:18: Das Unternehmen produziert unterschiedliche Flugzeugtypen von zweisitzigen Schulungflugzeug bis hin zu größeren zwei motorigen Maschinen, besonders im Bereich der Flugausbildung ist Technom international vertreten.

00:09:29: Der Führungswechsel ist deshalb durchaus interessant, denn der Markt für Schulflugzeuge steht vor einigen Herausforderungen.

00:09:35: Flugschulen achten zunehmend auf Betriebskosten, Verfügbarkeit, Wartungsauffand und die langfristige Ersatzteilversorgung.

00:09:42: Hinzu kommen neue Antriebskonzepte und die Frage wie sich die allgemeine Luftfahrt in den kommenden Jahren technisch weiterentwickeln wird.

00:09:50: Der neue CEO hat bereits einige Schwerpunkte genannt.

00:09:52: Dazu gehören die weiteren internationalen Expansionen, die Erweiterung des Angebots, die Digitalisierung und die Weiterentwicklung der Produktionsabläufe.

00:10:01: Konkrete neue Flugzeugmodelle oder Zeitpläne wurden allerdings noch nicht angekündigt.

00:10:06: Fest steht zunächst das Technum weiterhin unter der Führung der Gründerfamilie bleibt!

00:10:11: Bei unserer nächsten Nachricht aus den USA ist zunächst eine zeitliche Einordnung wichtig.

00:10:17: Die Einschränkungen am Sentinel Airport wurden Mitte Oktober angeordnet, nach dem zuletzt bestätigten Stand sind sie weiterhin Gegenstand einer Sicherheitsüberprüfung.

00:10:26: Für den Siebenundzwanzigsten und Achtundzwansichsten Oktober sind weitere Gespräche bzw.

00:10:30: Bewertungen mit der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA vorgesehen.

00:10:34: ob und wann die Maßnahmen wieder aufgehoben werden ist derzeit noch offen.

00:10:39: Am Sentinel Airport in der Nähe von Denver im Bundesstaat Colorado hat die FAA erhebliche Einschränkungen für den VFR Flugbetrieb angeordnet, betroffen sind unter anderem Touch-and-Go Manöver bestimmte Platzrundenübungen und gleichzeitig Abflüge auf parallelen Startbahnen.

00:10:55: Der Hintergrund sind Sicherheitsbedenken der FAA, die Behörde hatte mögliche Konflikte zwischen IFA-Abflügen und VFR-Verkehr auf einer parallelen Bahn festgestellt.

00:11:04: Grundsätzlich ist es natürlich Aufgabe der Flugsicherung solche Risiken zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

00:11:10: Allerdings hat die Entscheidung für deutliche Kritik gesorgt – Die amerikanische Pilotenvereinigung AOPA bemängelte vor allem die Art & Weise wie die Einschränkungen eingeführt wurden.

00:11:21: informiert worden, auch eine entsprechende Veröffentlichung über Notem oder eine Anpassung der Artis.

00:11:27: habe es zunächst nicht gegeben.

00:11:29: Und das ist gerade an einem stark frequentierten Flugplatz problematisch, der Sentinel Airport gehört mit deutlich über dreihunderttausend Flugbewegungen pro Jahr zu den verkehrsreichsten Flugplätzen der allgemeinen Luftfahrt in den Vereinigten Staaten.

00:11:42: Für Flugschulen und Fluglehrer haben solche Einschränkungen unmittelbare Auswirkungen.

00:11:46: wenn Platzrunden und Touch-and-Go manöver plötzlich nicht mehr möglich sind müssen Ausbildungsflüge um geplant oder auf andere Flugplätze verlegt werden.

00:11:53: Das kann wiederum dort zu mehr Verkehr und zusätzlicher Lärmbelästigung führen.

00:11:57: Die Pilotenvereinigung fordert deshalb eine bessere Kommunikation und eine gemeinsame Lösung zwischen FAA, Flugplatzbetreiber und den betroffenen Piloten.

00:12:05: Sie Sicherheitsbedenken der Behörde sind damit nicht automatisch unbegründet aber die Kritik zeigt dass auch notwendige Einschränkungen rechtzeitig und eindeutig kommuniziert werden müssen.

00:12:16: Wie es am Sentinel Airport weitergeht dürfte sich nach der angekündigten Sicherheitsbewertung Ende Oktober zeigen.

00:12:23: Eine weitere Nachricht aus den Vereinigten Staaten betrifft ein Thema, das früher oder später praktisch jeden Halter eines Kolben-Motorflugzeugs beschäftigen durfte.

00:12:32: Es geht um die Zukunft des bleihaltigen Flugbenzins.

00:12:35: Am Montgomery Gips Executive Airport in Santiago wurden innerhalb von zwei Jahren mehr als eine Million US-Gallon bleihaltiges Avgas verkauft.

00:12:45: Das entspricht umgerechnet rund drei Komma acht Millionen Litern, damit gehört der Flugplatz zu den größten Absatzstandorten für bleihhaltiges Flugbenzin in den USA und das obwohl dort bereits eine bleifreie Alternative angeboten wird.

00:12:59: Der Kraftstoff U-Elfion Neunzig steht zwar zur Verfügung wird bislang aber nur in vergleichsweise geringen Mengen verkauft.

00:13:07: ein wesentlicher Grund dafür ist die fehlende Freigabe für zahlreiche Flugzeugmotoren.

00:13:11: Denn nur weil ein Kraftstoff bleifrei ist, bedeutet das noch lange nicht, dass er für jeden Motor und jedes Flugzeug zugelassen ist – genau darin liegt eines der größten Probleme bei der Umstellung!

00:13:21: Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA verfolgt gemeinsam mit Industriepartnern des Ziels bleihaltiges Flugbenzin bis zum Jahr-Zwischen, durch geeignete bleifreie Alternativen zu ersetzen.

00:13:32: Das Programm trägt den Namen IGL.

00:13:34: Allerdings zeigt das Beispiel aus San Diego, dass die Umstellung in der Praxis alles andere als einfach ist.

00:13:39: Neben technischen Fragen geht es auch um Zulassungen, Verfügbarkeit, Kosten und die Infrastruktur an den Flugplätzen.

00:13:45: Hinzu kommt die Diskussion über mögliche gesundheitliche Belastung durch Bly Emissionen.

00:13:49: In der Umgebung des Montgomery-Gibbs Airport befinden sich zahlreiche Schulen und Wohngebiete.

00:13:54: Entsprechend kritisch wird der weiterhin hohe Verbrauch von bleihaltigen Plugbenzin betrachtet, für europäische Piloten ist diese Entwicklung ebenfalls interessant.

00:14:01: Denn auch hier stellt sich langfristig die Frage welche Kraftstoffe für die bestehende Flotte verfügbar sein werden und zu welchen Preisen?

00:14:08: Ein schneller Austausch des Kraftstoffs ist jedenfalls keine reine Frage des guten Willens, unentsprechende Freigaben und eine zuverlässige Versorgung funktioniert Nichts.

00:14:18: Auf der Luftfahrtmesse NBAA in Las Vegas hat Bretton Whitney Kanada ein neues Turbo-Probtriebwerk vorgestellt, die Überraschung dabei... Das Triebwerk mit der Bezeichnung PT-Neun wurde über mehrere Jahre weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit entwickelt.

00:14:33: Und noch interessanter ist, dass die neue Turbine bereits eine Zulassung der kanadischen Luftfahrtbehörde Transport Kanada erhalten hat.

00:14:40: Das PT-neun ist zunächst für einen Leistungsbereich zwischen tausend siebenhundert und zweitausend dreihundert Wellen PS ausgelegt – damit positioniert sich das Triebewerk oberhalb vielerklassischer PT-Sechs Anwendungen und im Bereich leistung stärkerer Turbo Prop Antriebe.

00:14:55: gegenüber früheren Turboprop-Generationen eine um zwanzig Prozent verbesserte Verbrauchseffizient und dreiunddreißig Prozent mehr Leistung in Flughöhe.

00:15:05: Das sind allerdings Herstellerangaben, die man nicht automatisch auf jedes spätere Flugzeugmodell übertragen kann.

00:15:10: Stationish setzt Bretton Whitney auf eine modulare Architektur – dadurch soll das Triebwerk für unterschiedliche Anwendungen anpassbar sein!

00:15:17: Auch eine spätere Integration hybridelektrischer Komponenten wurden bei der Entwicklung berücksichtigt.

00:15:23: Für den Hersteller ist die PT-IX eine bedeutende Neuentwicklung, nachdem die PT VI Familie über Jahrzehnte den Markt für Propellerturbinen geprägt hat.

00:15:31: Noch gibt es allerdings keinen offiziell benannten Flugzeugtypen, der mit dem neuen Triebwerk ausgestattet werden soll – deshalb bleibt abzuwarten welcher Flugzeughersteller als Erster auf die PT IX setzt.

00:15:42: Interessant wird vor allem sein ob die versprochenen Verbesserungen bei Leistung und Verbrauch um späteren Flugbetrieb tatsächlich erreicht werden.

00:15:50: So und zum Schluss schauen wir noch einmal auf die NBAA-Messe in Las Vegas, dort hat der amerikanische Flugzeughersteller Cyberjet Aircraft ein Modelsernis geplanten Business Jets SJ-XXIII eine Originalgröße vorgestellt.

00:16:03: Ein flugfähiger Prototyp war allerdings noch nicht zu sehen.

00:16:06: Der Hersteller verspricht für die neue Maschine eine Geschwindigkeit von bis zum Mach, Null Komma Acht Acht und eine Reichweite von bis zu dreitausend nautischen Meilen.

00:16:14: Das entspricht ungefähr fünftausend Fünfhundert Kilometern.

00:16:17: Die maximale Flughöhe soll bei Neunundvierzichttausenden Fuß liegen.

00:16:20: Mit diesen Leistungsdaten möchte das Cyberjet einen Jet anbieten der die Reichweiten und Geschwindigkeiten größer Geschäftsreise Flugzeuge mit den Vorteilen eines kleineren Leitjets verbindet.

00:16:30: Auch bei der Avionic geht die Hersteller einen eigenen Weg, das geplante Glasscockpit trägt den Namen Cyber Vision und soll unter anderem Software Updates über drahtlose Verbindungen, Smartphone Anbindungen und eine vereinfachte Wartungsdiagnose ermöglichen.

00:16:46: Geplant sind außerdem sechs hochauflösende Touchscreens und ein Assistenzsystem mit künstlicher Intelligenz, das den Piloten bei verschiedenen Aufgaben unterstützen soll.

00:16:55: Das Unternehmen strebt die Zurlassung und erste Auslieferungen der SJ-XXVIII für das Jahr-Zwei-Tausend-Zweihunddreißig an.

00:17:02: Allerdings muss man diese Angaben richtig einordnen – einen Mockup ist noch kein zugelassenes Flugzeug und bis zur tatsächlichen Serienproduktion muss Cyberjet noch einige technische finanzielle und zulassungsrechtliche Höhen überwinden.

00:17:15: Sollte das Unternehmen die angekündigten Leistungsdaten erreichen könnten, könnte die SJ-CX-Exen-Dreißig allerdings ein interessantes Angebot im Markt der leichten Business Jets werden.

00:17:25: Ob und wann das tatsächlich gelingt bleibt abzuwarten!

00:17:28: In diesem Sinne wünsche ich euch dann draußen, wenn ihr Happy Landings bleibt gesund, Blue Skies bis zum nächsten Mal!

00:17:45: Dort triffst du Piloten, Flugschüler und Menschen die die Fliegerei ernst nehmen.

00:17:49: Es geht um Austausch, Fragen, Erfahrungen und ehrliche Tipps aus der Praxis.

00:17:54: Ob Ausbildung, Technik, Reisen, Flugplanung oder einfach nur der nächste sinnvolle Schritt – Du musst nicht alles allein herausfinden!

00:18:03: PPL Plus ist komplett in allen Bereichen kostenlos also melde dich jetzt an auf www.pplplus.de.

Über diesen Podcast

In diesem Podcast dreht sich alles um die allgemeine Luftfahrt, Privatpiloten und Flugschüler. Wir sprechen über den Weg vom Fußgänger ins Cockpit, die Pilotenausbildung in Flugschule oder Verein, die Kosten für den PPL(A), den Kauf eines eigenen Flugzeugs und den Einstieg ins Instrumentenflug-Training (IR). Dazu gibt es jede Menge Praxiswissen: Fliegen ohne Flugleiter (FoF), Flugplan aufgeben, Weight & Balance, Gebührenfallen und Tipps rund um Flugplätze in Deutschland und Europa – inklusive Geheimtipps, wo es den besten Burger für Piloten gibt.

Regelmäßig laden wir spannende Gäste ein – von erfahrenen Fluglehrern über Rechtsanwälte bis zu Behördenvertretern – und diskutieren Themen wie die ZÜP, Versicherungen oder moderne Flug-Apps. Unser Ziel: Ehrliche Einblicke, handfeste Tipps und inspirierende Geschichten aus der Pilotenszene.

Wenn du dich für Privatfliegerei, Flugausbildung, Luftrecht, Flugzeuge und Pilotenstories interessierst, dann bist du hier genau richtig. Abonniere den Podcast und hebe mit uns ab!

von und mit Fritz v. Westernhagen, Johann Anders

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